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Annex J bei T@school

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Router Foto von mattjnewman - FlickrSeit Ende 2011 werden alle T@school-Anschlüsse seitens der Telekom umgestellt. Teilweise ändert sich nur der Vertrag, in vielen Fällen werden die Anschlüsse auf eine höhere Geschwindigkeit aufgerüstet. Dummerweise stellt die Telekom manche Anschlüsse auf das relativ neue Annex J-Verfahren um, das keinen Splitter mehr zwischen TAE-Dose und Router bzw. Modem erfordert. Leider verstehen sich nur ein sehr kleiner Bruchteil der bis dato (Mitte Mai 2012) erhältlichen Router mit dem Annex J-Standard und bislang kein einziges Modem, wie eine Anfrage in der Systembetreuermailingsliste ergab.

Die Telekom selbst empfiehlt ihre Speedportmodelle W 723V und W 921V für die Verwendung mit Annex J. Von Lancom wird der Router mit der Bezeichnung 831A angeboten, der Annex J beherrscht, allerdings mit ca. 300 EUR zu Buche schlägt. Laut AVM sollen die „aktuellen Modelle“ bereits Annex J unterstützen, das dürften vermutlich die FRITZ!Box 7390, 7330 und 3370 sein. Eine weitergehende Übersicht über Telekom- und AVM-Modelle liefert ein Google-Dokument, dessen Angaben allerdings von mir nicht verifiziert werden können.

Wenn der bisher verwendete Router nach der Umstellung auf Annex J beibehalten werden soll, was besonders bei den in den Schulnetz-Kursen verwendeten Funkwerk-Modellen wünschenswert sein dürfte, führt zum momentanen Zeitpunkt wohl kein Weg an der Anschaffung eines der oben genannten Router vorbei, die dann allerdings als reines Modem vor dem bisherigen Router geschaltet werden. Ab Mitte 2012 soll von Funkwerk dann zumindest die RS-Serie mit integriertem Modem erhältlich sein, die mit Annex J klar kommen (detaillierte Infos bei Jörg Schreiber).

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Webfilter kostenlos mit OpenDNS

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Willi Gölz hat auf seinen Fachberater-Seiten sehr ausführlich eine interessante und annähernd kostenlose Möglichkeit der Content-Filterung vorgestellt. Anders als die kommerziellen Webfiltersysteme, die für Schulen angeboten werden, erfordert die Einrichtung allerhöchsten (und u.U. nicht mal das) die einmalige Anschaffung eines Routers für knapp 50 EUR und verursacht ansonsten keine weiteren oder gar laufenden Kosten. Das System basiert auf der Umleitung von Namesanfragen über OpenDNS-Server. Diese Server lassen sich so konfigurieren, dass sie die Namensanfragen vor der Auflösung nach verschiedenen Kategorien filtern und auf diese Art Porno-, Phishing-, Drogen- und andere Seiten schon vor dem Aufrufen ‚an der Quelle‘ blockiert werden. Die Anleitung gibts auf den Seiten der Fachberatung Informatik Neu-Ulm.

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